ShoWTimE, HasuObs, Exileh © ESL, Riot Games

Kattowitz - Die IEM in League of Legends und StarCraft II sowie die Heroes of the Storm Global Championship ist ausgespielt. Mit dabei waren auch einige deutsche Akteure.

Von Matthias Holländer

Die Intel Extreme Masters Katowice in Polen waren auch für einige deutsche Akteure wieder eine Bühne. So spielten die deutschen Vertreter in StarCraft II und League of Legends mit. Auch in Heroes of the Storm waren Deutsche mit von der Partie.

Bittere Gruppenphase in StarCraft

Mit dem Terranern HeRoMaRinE und dem Protoss-Spieler ShoWTimE waren gleich zwei deutsche Vertreter in der Gruppenphase der Intel Extreme Master in StarCraft II.

HeRoMaRinE startete stark in seine Gruppe und schlug unter anderem den südkoreanischen Zerg Solar mit 2:0. Beim Stand von 2:2 lag das Vorrücken in die Playoffs in seiner Hand.

Im entscheidenden Match verlor HeRoMaRinE allerdings knapp mit 1:2 gegen den südkoreanischen Protoss-Spieler herO, der damit in die Playoffs einzog.

ShoWTimE hatte in seiner Gruppe noch weniger Glück. Er gewann lediglich ein Match, verlor allerdings alle anderen Matches 1:2 bis auf eins.

Auch gegen die späteren Viertelfinalisten INnoVation und GuMiho und Halbfinalist Dark konnte ShoWTimE starke Leistungen abrufen, die am Ende allerdings leider nicht genug waren.

HasuObs & Co im Western Clash

Bei den Misfits um HasuObs sind neben dem ehemaligen StarCraft II-Profi noch drei weitere deutsche Akteure unter Vertrag. Murok, Blumbi, darkmok und der besagte HasuObs bilden den deutschen Kern.

Nach einem langsamen Turnierstart mit einem 2:1 gegen Nomia spielten die Misfits hervorragend gegen Dignitas, bevor sie im Winner-Bracket-Finale gegen die Schweden von Fnatic mit 1:3 verloren.

Im Lower-Bracket-Finale kam es zum Rematch gegen Dignitas, wo die Misfits eine 2:0 Führung abgaben und mit 2:3 verloren. Eine Enttäuschung für den vermeintlichen Favoriten Misfits.

Ideenlose Einhörner

Kongdoo Monster hieß der erste Gegner der Unicorns of Love mit dem deutschen Mid-Laner Exileh. Der südkoreanische Abstiegskandidat von Kongdoo konnte von den Unicorns überwunden werden.

Im Anschluss ging es gegen den späteren Turniersieger Flash Wolves aus Taiwan, gegen den die Unicorns of Love keinen Stich sahen - 0:2 verloren die Europäer am Ende.

Auch im letzten Match der Gruppe gegen regionalen Konkurenten G2 gab es eine 0:2-Klatsche zum Ticket nach Hause.

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