Die Eisbären müssen am Dienstag ein Mittel gegen das aggressive Fore-Checking des EHC finden © SPORT1-Grafik: Eugen Zimmermann / GettyImages

Berlin muss im dritten Spiel im Playoff-Halbfinale der DEL ein Rezept gegen das Fore-Checking von München finden. SPORT1 überträgt LIVE ab 19.15 Uhr.

Im dritten Spiel des Halbfinales der DEL-Playoffs erwartet der EHC Red Bull München am Dienstag die Eisbären Berlin (ab 19.15 Uhr LIVE im TV bei SPORT1 und im LIVETICKER).

Am Sonntag konnte der EHC in Berlin die überraschende Heimniederlage zu Beginn der Serie korrigieren. 2:1 hieß es am Ende.

Besonders Steve Pinizotto freute sich über den Sieg. "Wir haben zurückgeschlagen" - bei ihm stimmte das nicht nur sportlich, sondern sogar wortwörtlich.

Pinizottos drei Strafzeiten überstanden die Münchner wieder mal gegentorlos. "Wir haben als Team einfach ab dem zweiten Drittel gut gespielt, dazu war unser Penalty-Killing wieder einmal sehr gut", gab Keith Aucoin nach Spielende zu Protokoll.

Hördler: "anderer Druck"

In der Tat müssen sich die Eisbären etwas für ihr Power-Play-Spiel überlegen. Die Münchener kassierten in 21 Unterzahlsituationen nämlich nur ein Gegentor.

In Berlin bleibt man aber optimistisch, auch wenn der gewonnene Heimvorteil wieder dahin ist. "Es gibt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen", sagte Frank Hördler.

Im Vergleich zur dramatischen Serie im Viertelfinale sieht sich der Verteidiger vor allem im Spielaufbau neuen Probleme ausgesetzt. "Das ist ein anderer Druck als gegen Mannheim, ein sehr spezielles Fore-Checking."

Das müssen die Eisbären am Dienstag wieder besser überwinden, um sich wieder auf die Jagd nach dem Diebstahl des Heimvorteils machen zu können.

Nürnberg will wieder vorlegen

Im zweiten Halbfinale am Dienstag möchten sich die Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg für die 3:5-Auswärtspleite bei den Grizzlys Wolfsburg rehabilitieren (ab 19.15 Uhr im LIVETICKER bei SPORT1).

Für die Ice Tigers war die Niederlage besonders ärgerlich. Zwischenzeitlich hatte Nürnberg nämlich einen 0:3-Rückstand ausgleichen können, drückte in den letzten Spielminuten auf den Ausgleich.

In der vorletzten Minuten dann aber ein Fehler im Spielaufbau, Brent Aubin nutzte ihn zur abermaligen Grizzlys-Führung, die per Empty-Net-Goal zementiert wurde.

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