Den Eisbären Berlin gelingt mit einem Erfolg gegen die Adler Mannheim der Ausgleich in der Serie. Daniel Fischbuch sorgt mit einem Schlagschuss für die Vorentscheidung.

Die Eisbären Berlin haben mit einem 6:3-Erfolg die Playoff-Viertelfinalserie nach dem Modus "Best of Seven" gegen die Adler Mannheim ausgeglichen. Nach dem Overtime-Sieg der Adler am Dienstag setzte sich der Rekordmeister diesmal in einem wilden Schlagabtausch gegen den Vorrundenzweiten durch.

Nach dem dramatischen Spiel in Mannheim erlebten die über 13 000 Zuschauer in der Berliner Mercedes-Benz  Arena erneut eine spannende Partie der beiden DEL-Topteams.

Adler legen Blitzstart hin

Den besseren Start legte der Vorrundenzweite hin. Nach nur 57 Sekunden klingelte es erstmals im von Petri Vehanen gehüteten Eisbärenkasten. Luke Adam schloss eine schöne Kombination der Adler mit dem ersten Tor des Abends ab.

Die Gastgeber erholten sich schnell von diesem frühen Schock. Es entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo und wenig Unterbrechungen. In der 14. Spielminute belohnten sich die Eisbären mit dem Ausgleich durch Darin Olver.

Die Adler gaben in Person von Ronny Arendt die perfekte Antwort. Der Routinier brachte die Adler erneut in Führung (17.).

Diese hielt jedoch nur wenige Sekunden. Nach einem sehenswerten Konter über Charles Linglet, der zwei Mannheimer  im Sprintduell überlief, musste Nick Petersen in der Mitte nur noch die Kelle hinhalten und einschieben.

Eisbären lassen viele Chancen liegen

So ausgeglichen das erste Drittel war, so dominant agierten die Eisbären im zweiten Spielabschnitt. Das die Adler nach diesem immer noch aussichtsreich im Spiel lagen hatten sie der mangelnden Berliner Chancenverwertung zu verdanken.

Lediglich Olver mit seinem zweiten Treffer des Abends (26.) konnte Adler-Keeper Drew MacIntyre überwinden. Matthias Plachta, der am Dienstag alle vier Treffer beim 4:3-Erfolg der Adler nach Verlängerung erzielt hatte, stellte mit dem 3:3 (38.) den Spielverlauf etwas auf den Kopf.

Im letzten Drittel machten die Eisbären dann alles klar. Daniel Fischbuch (49.) und zweimal Julian Talbot (59./60.) sorgten für die Entscheidung.

Besonders sehenswert war der Treffer zum 4:3. nach einem tollen Querpass traf Fischbuch mit einem fulminanten Schlagschuss. Dieser schlug mit 122 Stundenkilometern ins Adler-Gehäuse ein.

"Ich bin stolz darauf, wie wir heute als Team zurückgekommen sind. Am Dienstag haben wir eine Führung noch abgegeben. Das haben wir heute besser gemacht", sagte Eisbär Darin Olver nach der Partie bei SPORT1.

Spiel drei der Serie findet am Sonntag (ab 14 Uhr im LIVETICKER) in Mannheim statt.

Das Spiel im Stenogramm:

Eisbären Berlin - Adler Mannheim 6:3 (2:2, 1:1, 3:0)
Tore: 0:1 Adam (0:57), 1:1 Olver (13:07), 1:2 Arendt (16:06), 2:2 Petersen (17:11), 3:2 Olver (25:07), 3:3 Plachta (37:41), 4:3 Fischbuch (48:32), 5:3 Talbot (58:21), 6:3 Talbot (59:21)
Zuschauer: 13.348
Strafminuten: Berlin 2 - Mannheim 8 plus Disziplinar (Plachta)
Play-off-Stand: 1:1

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