Die Spieler der Adler Mannheim feiern einen Treffer gegen die Eisbären
Die Adler Mannheim holen ihren dritten Sieg in den Playoffs gegen die Eisbären Berlin © Getty Images

Die Adler Mannheim beweisen im fünften Playoff-Spiel gegen die Eisbären Berlin ihre Heimstärke. Die Ice Tigers stehen nach der Pleite gegen Augsburg vor dem Aus.

Der siebenmalige deutsche Eishockey-Meister Adler Mannheim liegt nach seinem dritten Heimsieg im Playoff-Viertelfinale gegen die Eisbären Berlin wieder vorn.

Das Team von Trainer Sean Simpson feierte vor 13.600 Zuschauern in der SAP-Arena einen mühsam erkämpften 3:1 (0:0, 0:0, 2:1)-Erfolg und führen in der Serie best of seven nunmehr mit 3:2.

Die Adler können am Sonntag in Spiel sechs (13.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) mit einem Sieg in der deutschen Hauptstadt ins Halbfinale einziehen.

Nach zwei torlosen Dritteln sorgte ein Doppelschlag im Schlussabschnitt für die Vorentscheidung. Luke Adam traf in der 46. Minute mit seinem 16. Saisontor zur 1:0-Führung, Garrett Festerling erhöhte vier Minuten später auf 2:0 für den favorisierten Hauptrundenzweiten.

Für die Eisbären, die erst über den Umweg Pre-Playoffs ins Viertelfinale eingezogen waren, verkürzte Julian Talbot (54.). Doch Carlo Colaiacovo (60.) machte mit dem 3:1 alles klar für Mannheim.

Nürnberg Ice Tiger vor dem Aus

Die Nürnberg Ice Tigers haben eine erneute Heimpleite gegen die Augsburger Panther kassiert und stehen damit in der Serie best of seven vor dem K.o..

Die Panther setzten sich beim Hauptrundendritten mit 5:1 (3:0, 1:0, 1:1) durch und haben bei einer 3:2-Führung am Sonntag (16.15 Uhr im LIVETICKER) im sechsten Duell in eigener Halle den ersten Matchball.

Augsburg, das bereits das erste Auswärtsspiel in der Serie in Nürnberg klar mit 4:1 für sich entschieden hatte, legte den Grundstein zum Erfolg im ersten Drittel. Justin Shugg (9.), Braden Lamb (15.) und Gabe Guentzel (17.) in Überzahl sorgten für eine beruhigende 3:0-Führung.

Im Mittelabschnitt nutzte Trevor Parkes eine weitere Nürnberger Strafzeit für Brandon Prust zum 4:0. Ebenfalls bei 5:4-Überzahl traf Lamb mit seinem zweiten Tor zum 5:0-Endstand. Den Ehrentreffer für die Hausherren erzielte Philippe Dupuis (58.).

Die Kölner Haie wehrten im Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg ihren ersten Matchball im Viertelfinale ab.

Die Spiele im Stenogramm:

Adler Mannheim - Eisbären Berlin 3:1 (0:0, 0:0, 3:1)
Tore: 1:0 Adam (45:48), 2:0 Festerling (49:52), 2:1 Talbot (53:40), 3:1 Colaiacovo (59:16)
Zuschauer: 13.600
Strafminuten: Mannheim 8 - Berlin 8
Play-off-Stand: 3:2

Nürnberg Ice Tigers - Augsburger Panther 1:5 (0:3, 0:1, 1:1)
Tore: 0:1 Shugg (8:34), 0:2 Lamb (14:24), 0:3 Guentzel (16:26), 0:4 Parkes (23:17), 0:5 Lamb (46:38), 1:5 Dupuis (57:54)
Zuschauer: 7672
Strafminuten: Nürnberg 12 - Augsburg 16
Play-off-Stand: 2:3

Kölner Haie - Grizzlys Wolfsburg 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
Tore: 0:1 Furchner (12:26), 1:1 Lalonde (33:49), 2:1 Turnbull (39:33), 3:1 Hospelt (59:20)
Zuschauer: 11.368
Strafminuten: Köln 4 - Wolfsburg 6
Play-off-Stand: 2:3 

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