EHC Red Bull Muenchen v Augsburger Panther - DEL
Tobias Wörle gelang das einzige Tor für München © Getty Images

Der Deutsche Meister verliert Platz eins nach fast drei Monaten an die Nürnberg Ice Tigers. Gegen die Fischtown Pinguins setzt es für München eine peinliche Heimpleite.

Red Bull München hat seine Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) nach fast drei Monaten verloren.

Der Meister unterlag Neuling Fischtown Pinguins in eigener Halle überraschend 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) und ist mit 80 Punkten nur noch Zweiter hinter den Nürnberg Ice Tigers (82), die gegen die Düsseldorfer EG 5:2 (1:1, 1:1, 3:0) gewannen.

Haie kassieren Heimpleite

Die Abwärtsspirale stoppen konnten die Eisbären Berlin. Das Team des früheren Bundestrainers Uwe Krupp gewann am 39. Spieltag 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gegen die Adler Mannheim und holte seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Der bislang letzte Erfolg war vor Weihnachten gelungen (2:1 gegen Wolfsburg). 

Mannheim bleibt durch die Niederlage mit 73 Punkten Vierter hinter den Kölner Haien (74), die einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Cory Clouston zu Hause ein 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) gegen den ERC Ingolstadt kassierten. Der Kanadier Clouston hatte am Donnerstag bis 2019 unterschrieben.

In München trafen Jordan George (17.), Jack Combs (38.) und Ross Mauermann (49.) für Bremerhaven. Tobias Wörle (23.) gelang das einzige Tor der Gastgeber, die seit dem 30. Oktober (16. Spieltag) an der Spitze standen. Für Nürnberg waren Yasin Ehliz (11./27.) und Brandon Segal (45./52.) jeweils doppelt erfolgreich.

Eisbären rutschen ab

Rückkehrer Frank Hördler, der zu seinem ersten Einsatz seit Ende Oktober kam, sorgte für die Berliner Führung (40.). Dann drehten die Mannheimer Carlo Colaiacovo (44.) und Chad Kolarik (51.) das Spiel, Spencer Machacek (55.) rettete die Eisbären in die Verlängerung. Für den Sieg sorgte Andre Rankel (65.) 

Die Eisbären (51) rutschten trotz des Erfolges auf den zehnten Platz ab, haben aber weiter alle Chancen, zumindest die Pre-Playoffs zu erreichen. Am Sonntag (ab 16.25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) kommt es in Mannheim zum Wiedersehen mit den Adlern.

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