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Die deutschen Snowboardprofis haben am Freitag einen durchwachsenen Start in den Olympia-Winter hingelegt.

Beim Weltcup-Auftakt im Parallel-Riesenslalom im italienischen Carezza verpassten die Starterinnen des Deutschen Skiverbandes die erhofften Spitzenplatzierungen zwar deutlich, machten aber dennoch einen ersten Schritt in Richtung Olympische Winterspiele in Sotschi (7. - 23. Februar 2014).

Isabella Laböck belegte als beste Deutsche den zehnten Rang vor Selina Jörg und Anke Karstens. Um sich für die Winterspiele zu qualifizieren, müssen die Athleten im nur sechs Rennen umfassenden Weltcup-Kalender einmal unter die Top Acht oder zweimal unter die besten 16 fahren.

Beim souveränen Erfolg der amtierende Gesamtweltcupsiegerin Patrizia Kummer (Schweiz) erreichte Amelie Kober (Miesbach) nur Rang 24.

Auch für die DSV-Männer verlief der Weltcup-Auftakt unglücklich, selbst eine "halbe" Qualifikationsnorm gelang ihnen nicht.

Der 20-jährige Stefan Baumeister wurde als bester Deutscher 18. Alexander Bergmann und Patrick Bussler landeten auf den Plätzen 19 beziehungsweise 20. Maximilian Köpf (46.) und Daniel Weis (59.) schieden bei der Veranstaltung in Südtirol früh aus. Es gewann der Österreicher Anton Unterkofler, der seinen ersten Weltcupsieg feierte.

Am 10. Januar 2014 steht das zweite Rennen in Jauerling/Österreich auf dem Programm. Es folgen Veranstaltungen in Bad Gastein/Österreich (12. Januar), Rogla/Slowenien (18. Januar) und Sudelfeld (1. Februar).

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