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Die deutschen Skispringer um die Team-Olympiasieger Severin Freund, Andreas Wellinger, Andreas Wank und Marinus Kraus sind in Oberstdorf in die Saisonvorbereitung gestartet.

"Wir hatten vor zwei Wochen unsere leistungsdiagnostische Untersuchung und sind im Rahmen unseres ersten zentralen Kurses am Montag ins Sprungtraining eingestiegen", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Neben dem Goldquartett von Sotschi sind auf der Schattenbergschanze in Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Michael Neumayer fast alle Athleten der Lehrgangsgruppe 1a dabei. Einzig Richard Freitag fehlte.

"Er hat die letzten Wochen genutzt, um seine Knochenhautentzündung, die ihn im Winter behinderte, vollständig auszuheilen. Er ist daher verzögert ins Athletiktraining eingestiegen und plant seine ersten Sprünge für Anfang Juni", sagte Schuster.

"Nach den 'sprunglosen' Wochen kribbelt es schon mächtig und die Freude ist groß, wieder von der Schanze zu springen", sagte Skiflug-Weltmeister Freund: "Interessant wird sicher, wie sich das neue Material, sprich die neuen Anzüge, springen lassen. Hier werden wir sicherlich am optimalen Setup feilen."

Beim ersten Lehrgang in Bayern, der noch bis Donnerstag fortgesetzt wird, sollen sich die Springer des Deutschen Skiverbandes (DSV) zunächst wieder mit dem Fliegen vertraut machen.

"Grundsätzlich geht es in diesem ersten Sprungkurs darum, nach der Pause die Ansteuerung und das notwendige Feingefühl fürs Springen wieder zu entwickeln", sagte Schuster.

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