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Skispringerin Carina Vogt ist beim Heim-Weltcup in Hinterzarten erstmals im Olympia-Winter auf das Podest geflogen.

Die 21-Jährige musste sich nach Flügen auf 95, 0 und 96,5 Meter mit 224,7 Punkten nur Seriensiegerin Sara Takanashi aus Japan (239,9) und der Russin Irina Awwakumowa (227,9) geschlagen geben.

"Ich freue mich sehr über den dritten Platz. Jetzt werde ich an Weihnachten Kraft für die nächsten Aufgaben tanken", sagte Vogt nach dem zweiten Weltcup-Podest ihrer Karriere.

Auch im Gesamtweltcup liegt die Deutsche, am Samstag schon gute Siebte, auf Rang vier glänzend im Rennen. "Sie springt auf konstant hohem Niveau. Das ist ein toller Saisonstart für sie", sagte Bundestrainer Andreas Bauer.

Zweitbeste Deutsche am Sonntag war die erst 14 Jahre alte Gianina Ernst (215,2).

Die Oberstdorferin, die bei ihrem Debüt in Lillehammer überraschend Zweite geworden war, landete einen Tag nach ihrem 29. Rang auf dem siebten Platz.

Im ersten Durchgang gelang Ernst mit 102,5 Metern sogar der weiteste Sprung des Tages, anschließend reicht es jedoch "nur" zu 94 Metern.

Die halbe Norm für Olympia schaffte Anna Häfele (Willingen/199, 4) auf dem 15. Platz.

Ramona Straub (Langenordnach/198,7), Ulrike Gräßler (Klingenthal/185,5) und Katharina Althaus (Oberstdorf/163, 8) landeten auf den Plätzen 17, 23 und 30 ebenfalls in den Punkten.

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