Morgenstern gewann 2010/2011 die Vierschanzentournee © dapd

Der dreimalige Olympiasieger Thomas Morgenstern hat sich bei seinem schweren Sturz in Titisee-Neustadt nur leichte Verletzungen zugezogen.

"Erste Diagnose aus dem Krankenhaus: Kleiner Finger gebrochen, schwere Prellungen, Cuts im Gesicht. Schaut aber nach Glück im Unglück aus", schrieb der Österreicher am Sonntagabend bei Facebook.

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Zuvor hatte bereits der österreichische Verband "vorsichtige Entwarnung" gegeben. Morgenstern sehe aus wie "ein Boxer nach der fünften Runde", sagte ÖSV-Pressesprecher Florian Kotlaba.

"Ich kann mich nur noch erinnern, wie Klitschko zu einem Schlag ausgeholt hat. Danach sind alle Lichter ausgegangen", sagte Morgenstern im Krankenhaus.

Er sollte in der Nacht nach Klagenfurt ins Privatkrankenhaus Altis überstellt und dort noch einmal komplett durchgecheckt werden.

Einen Tag nach seinem Sieg auf der Hochfirstschanze hatte Morgenstern nach einem Flug auf 141 Meter das Gleichgewicht verloren und war mit dem Kopf voran den Hang heruntergerutscht.

Der 27-Jährige stand zunächst auf, knickte aber nach zwei Schritten ein und fiel benommen zu Boden. Anschließend musste Morgenstern auf einer Trage in ein Zelt gebracht werden.

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