Die persönliche Bestweite von Ernst liegt bei 106 Metern © getty

Angeführt von der 14 Jahre alten Gianina Ernst haben die deutschen Skispringerinnen einen Traumstart in ihren ersten Olympia-Winter erwischt.

Die gebürtige Schweizerin, die erst seit Juni für Deutschland an den Start geht, sorgte bei ihrem Debüt mit Rang zwei für das beste Ergebnis einer deutschen Weitenjägerin seit Einführung des Weltcups im Jahr 2011.

Carina Vogt überzeugte im norwegischen Lillehammer zudem auf Rang vier, der Sieg ging an die WM-Zweite Sara Takanashi aus Japan.

Ernst flog auf 96,5 und 97,0 Meter und lag mit 270,0 Punkten gleichauf mit Ex-Weltmeisterin Daniels Iraschko-Stolz aus Österreich.

"Ich bin sehr stolz und weiß, dass ich es kann. Ich will meine besten Sprünge zeigen und schauen, wie weit ich komme", sagte Ernst in der ARD.

Auch Katharina Althaus (264,7) erfüllte als Sechste auf Anhieb die Norm für die Winterspiele in Sotschi, wo Frauen-Skispringen erstmals zum Programm gehört.

Nicht zu schlagen war die 17 Jahre alte Takakashi, die nach Flügen auf 102,0 und 96,5 m stolze 286,0 Punkte sammelte.

Svenja Würth schaffte mit Rang elf die halbe Norm für Sotschi.

Die ehemalige WM-Zweite Ulrike Gräßler (230,2) und Anna Häfele (224,8) rundeten auf den Rängen 28 und 30 das gute deutsche Ergebnis ab.

Die nächsten Weltcups stehen erst am 21./22. Dezember in Hinterzarten auf dem Programm.

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