Die deutschen Skispringer haben ihre Erfolgsserie bei der dritten Station des Sommer-Grand-Prix fortgesetzt und im französischen Courchevel zum ersten Mal in der Geschichte alle drei Plätze auf dem Siegerpodest belegt.

Auftaktsieger Andreas Wellinger gewann überlegen mit 310,4 Punkten vor Vorjahres-Gesamtsieger Andreas Wank (283,6) und Michael Neumayer (283,3).

Schon die beiden ersten Einzelspringen des Sommers hatten zwei DSV-Adler gewonnen: Wellinger in Wisla und Richard Freitag in Hinterzarten.

"Vorspringer" Severin Freund trat nicht an, sondern trainiert wie geplant mit seinem Heimtrainer Christian Winkler im norwegischen Lillehammer.

Im Frauen-Wettbewerb verpassten Ulrike Gräßler als Vierte, Carina Vogt als Siebte und Kathatina Althaus als Achte dagegen den Sprung auf das Treppchen.

Svenja Würth wurde Zwölfte.

Die erst 15 Jahre alte Ema Klinec aus Slowenien siegte vor der amerikanischen Weltmeisterin Sarah Hendrickson und Yuki Ito aus Japan.

Die DSV-Athleten hatten am Mittwoch bereits den Mixed-Wettbewerb gewonnen. Wellinger, Neumayer, Würth und Gräßler siegten mit 965,8 Punkten vor Weltmeister Japan (961,6) und Frankreich (880,2).

Bei der Sommer-Serie stehen insgesamt zehn Stationen in neun Ländern auf dem Programm, das Finale steigt am 3. Oktober im sächsischen Klingenthal.

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