Die deutschen Skispringer gehen in geschlossener Mannschaftsstärke in die WM-Generalprobe am Samstag in Oberstdorf.

Angeführt von Richard Freitag qualifizierten sich alle sieben DSV-Adler für den letzten Einzel-Weltcup vor den Titelkämpfen in Val di Fiemme (20. Februar bis 3. März).

Freitag war mit einem Flug auf 185,5 Meter als Dritter einmal mehr bester Deutscher der Ausscheidung.

Severin Freund stand mit 202,5 Metern den weitesten Sprung der Qualifikation, bekam wegen verlängerten Anlaufs aber Abzüge und wurde Fünfter.

Bei starkem Schneefall schafften zudem Michael Neumayer (183,5), Maximilian Mechler (175,0), Karl Geiger (175,5), Andreas Wellinger (176,5) und Andreas Wank (168,5) die Qualifikation für das Skifliegen am Samstag (17.00 Uhr).

Bundestrainer Werner Schuster hakte derweil den Gesamtsieg der Team-Tour bereits ab.

"Für mich ist die Team-Tour ehrlich gesagt nicht mehr so der Gradmesser. Sollten wir das hier in den Sand setzen, ist das auch egal. Aber natürlich können wir uns hier noch einen Schub für die WM holen", sagte der Österreicher am Freitag.

Im Kampf um den 100.000-Euro-Jackpot liegt die deutsche Mannschaft mit 1422,3 Punkten nur auf den vierten Platz hinter Slowenien (1498, 6), Österreich (1454,4) und Norwegen (1445,4).

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