Skispringer Richard Freitag hat seine Top-Form auch in Klingenthal unter Beweis gestellt.

Der 21-Jährige aus Aue gewann mit einem Flug auf 141,5 Meter wie schon am Freitag in Willingen die Qualifikation und holte sich eine Prämie von 1000 Euro. Auch die übrigen sechs DSV-Adler überstanden problemlos die Ausscheidung für das erste Einzelspringen der Team-Tour am Mittwoch (15.15 Uhr).

Für Martin Schmitt (Furtwangen) wird es dagegen trotz überstandener Qualifikation im Kampf um das WM-Ticket immer enger.

Der 35-Jährige, dem am Mittwoch nur ein Top-Ergebnis für die Reise zu den Titelkämpfen in Val di Fiemme (20. Februar bis 3. März) hilft, landete mit 124,5 Metern auf Platz 24.

"Das war Durchschnitt, und das reicht natürlich nicht. Ich bin nicht zufrieden mit dem Tag", sagte Schmitt.

Ebenfalls am Mittwoch in der Vogtland-Arena dabei sind Andreas Wank (Oberhof/124,0 Meter), Andreas Wellinger (Ruhpolding/126,0), Michael Neumayer (Berchtesgaden/127,0) und Karl Geiger (Oberstdorf/118,0). Der vorqualifizierte Severin Freund (Rastbüchl) patzte mit seinem Sprung auf 107,5 Meter.

Nach dem Weltcup in Klingenthal wird die Team-Tour ab Freitag in Oberstdorf fortgesetzt. Am letzten Wochenende vor der WM stehen dort ein Einzel- und ein Teamwettbewerb auf dem Programm.

Die siegreiche Nation erhält eine Prämie von 100.000 Euro, Titelverteidiger ist Favorit Österreich.

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