Skispringer Richard Freitag hat in der Qualifikation für den Heim-Weltcup in Willingen seine Top-Form unter Beweis gestellt.

Der 21-Jährige gewann die Ausscheidung mit einem Flug auf 130,0 Meter und holte sich eine Extra-Prämie von 2000 Euro. Auch die übrigen sechs DSV-Adler überstanden problemlos die Qualifikation für das erste Einzelspringen der Team-Tour am Sonntag (14 Uhr).

Bei heftigem Schneefall im Sauerland überzeugte auch der vorqualifizierte Severin Freund mit einem Satz auf 131, 5 Meter.

Zudem ließen vor 5792 Zuschauern Andreas Wellinger (Ruhpolding/122,0 Meter), Michael Neumayer (120,0), Andreas Wank (123,0) und Karl Geiger (121,0) nicht anbrennen. Altmeister Martin Schmitt, dem im Kampf um ein Ticket für die WM in Val di Fiemme (20. Februar bis 3. März) nur ein Top-Ergebnis hilft, war mit 122,0 Metern schwächster Deutscher.

Der weiteste Satz auf der Mühlenkopfschanze gelang dem ebenfalls vorqualifizierten Norweger Anders Jacobsen (140,5 m). Weltcup-Spitzenreiter Gregor Schlierenzauer (Österreich) fliegt erst am Samstag mit einem Privatjet ins Sauerland.

Bereits beendet ist das Wochenende für Außenseiter Nico Polychronidis: Der erste griechische Teilnehmer in der Willinger Weltcup-Geschichte verpasste mit 104,5 m die besten 50 deutlich.

Die Team-Tour mit fünf Wettbewerben in neun Tagen startet am Samstag (14 Uhr) mit dem Mannschaftsspringen. Nächster Halt ist ab Dienstag Klingenthal, ehe in Oberstdorf ein weiteres Heimspiel auf die DSV-Adler wartet. Die siegreiche Nation erhält eine Prämie von 100.000 Euro, Titelverteidiger ist Favorit Österreich.

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