Die deutschen Skispringer haben bei der Weltcup-Premiere des neuen Mixed-Wettbewerbs den erhofften Podestplatz knapp verpasst.

Zum Auftakt des WM-Winters landete das gemischte Team aus Richard Freitag, Severin Freund, Ulrike Gräßler und Carina Vogt im norwegischen Lillehammer auf dem vierten Rang.

Der Sieg auf der kleinen Olympiaschanze von 1994 ging an Gastgeber Norwegen vor Japan und Italien.

Schneeregen und schwierige Windverhältnisse verhinderten ein besseres Resultat des DSV-Quartetts. Pech hatte allen voran Carina Vogt: Die 20-Jährige stürzte auf 68,0 und 82,0 Meter ab.

"Ich hab einen Fehler gehabt, dann kam noch Rückenwind dazu, das hat sich alles summiert", sagte Vogt. Gut in Form präsentierte sich der WM-Siebte Freund mit Sprüngen auf 101,5 und 96,5 m.

Ein Opfer der neuen Anzugregel wurde Favorit Österreich: Der zweimalige Team-Olympiasieger Andreas Kofler wurde disqualifiziert, da sein Anzug nicht den Vorgaben entsprach.

Seit diesem Winter dürfen zwischen Haut und Stoff nur noch zwei statt sechs Zentimeter Luft liegen, die Austria-Adler verpassten somit den zweiten Durchgang.

Der Wettbewerb in Lillehammer war gleichzeitig die WM-Generalprobe: Das nächste Mixed-Springen steht erst bei den Titelkämpfen Ende Februar in Val di Fiemme auf dem Programm.

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