Die deutschen Skispringer wollen die dominierenden Österreicher im anstehenden Weltcup-Winter noch mehr ärgern und langfristig vermehrt um Siege mitkämpfen.

"Selbstverständlich ist es unser Ziel, als Team einen Schritt weiterzukommen. Wir gestalten dafür weiterhin den Generationenwechsel klug und umsichtig", sagte Bundestrainer Werner Schuster auf "vierschanzentournee.com".

Gerade mit Blick auf die anstehenden Highlights, zu denen die Olympischen Spiele 2014 in Sotschi sowie die Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2013 in Val di Fiemme und 2015 in Falun gehören, sei eine ehrgeizige Zielstellung wichtig. "Wir stehen vor einer Phase mit drei Großereignissen in Folge und wollen die Chancen nutzen, um Titel zu gewinnen", betonte Schuster.

In der Nationenwertung im Weltcup sollen die Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) nach Wunsch des gebürtigen Österreichers in dieser Saison den zweiten Platz erkämpfen.

"Mit reduziertem Abstand auf Österreich", sagte Schuster, der keinen Favoriten auf den Sieg in der Einzel-Gesamtwertung hat: "Wer vor dem Beginn der letzten Saison auf Anders Bardal getippt hätte, wäre jetzt ein reicher Mann. Seriöse Prognosen in Richtung Gesamt-Weltcup sind erst ab Mitte der Saison möglich."

Nach einer Operation am Rücken ist Severin Freund (Rastbüchl) auf dem Weg der Besserung und gehört mit dem Tournee-Zehnten Richard Freitag (Aue) und Sommer-Grand-Prix-Sieger Andreas Wank (Oberhof) zu den deutschen Hoffnungsträgern.

Die Saison startet am 23. November mit dem Mixed-Wettbewerb im norwegischen Lillehammer.

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