Skispringer Andreas Wank hat den vorzeitigen Sieg in der Gesamtwertung des Sommer-Grand-Prix knapp verpasst, seine Ausgangssituation vor dem Finale allerdings weiter verbessert.

Beim vorletzten Springen in Hinzenbach/Österreich landete der Oberhofer mit 215,4 Punkten nur auf den elften Rang und erhöhte sein Punktekonto im Gesamtklassement damit auf 433 Punkte.

In Abwesenheit seiner ärgsten Konkurrenten, Jurij Tepes (Slowenien/346) und Simon Ammann (Schweiz/305), reichte diese Leistung noch nicht, um sich vorzeitig zum Gesamtsieger zu krönen.

Beim abschließenden Springen am Mittwoch in Klingenthal ist dem 24-Jährigen der erste deutsche Gesamtsieg nach Sven Hannawald 1999 allerdings kaum mehr zu nehmen. Lediglich der Slowene Tepes kann Wank noch daran hindern.

Knapp zwei Monate vor dem Beginn des WM-Winters feierte zudem Severin Freund (Rastbüchl) bei seinem ersten Auftritt nach sechsmonatiger Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback.

Der 24-Jährige glänzte bereits beim Training mit der besten Weite und sprang auch im Wettbewerb mit 227,3 Punkten auf einen hervorragenden zweiten Platz. Lediglich der polnische Tagessieger Maciej Kot (230,1) übertraf den Deutschen.

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