Zwei Monate vor Beginn des WM-Winters sucht Skisprung-Altmeister Martin Schmitt noch seine Form.

Der 34-Jährige kam beim Sommer-Grand-Prix im kasachischen Almaty nicht über Rang 23 hinaus, nachdem er schon am Vortag nur den 26. Platz belegt hatte.

In Abwesenheit zahlreicher Top-Springer, darunter die DSV-Vorflieger Severin Freund (Rastbüchl) und Richard Freitag (Aue), wollte sich der Furtwängler für einen Platz im deutschen Weltcup-Team empfehlen.

Bei widrigen Bedingungen, die zu einem Abbruch nach dem ersten Durchgang führten, landete Schmitt am Sonntag bei 121,5 Metern. Den Tagessieg holte sich der Japaner Taku Takeuchi mit einem Satz auf 129 m.

Bester Deutscher war Danny Queck (Lauscha/123,0) als Sechster, Stephan Hocke (Schmiedefeld/113,0) landete auf dem 36. Platz.

An der Spitze der Gesamtwertung bleibt Andreas Wank aus Oberhof, der ebenfalls auf die Reise verzichtet hatte.

Vor den abschließenden Wettbewerben im österreichischen Hinzenbach (30. September) und Klingenthal (3. Oktober) liegt der 24-Jährige mit 409 Punkten vor dem Slowenen Jurij Tepes (346).

Weiterlesen