Zwei Monate vor Beginn des Weltcup-Winters ist die sportliche Zukunft von Skisprung-Altmeister Martin Schmitt offener als je zuvor.

"Seine eigenen Leistungen werden darüber entscheiden, wo er wann springen wird", sagte Horst Hüttel, Sportlicher Leiter der Skispringer beim Deutschen Skiverband (DSV) in Oberhof: "Fakt ist aber, dass er weiter springen will und sich wieder nach oben kämpfen möchte. Er ist motiviert."

Ob es erneut für die Weltspitze reicht, sei jedoch noch nicht absehbar. Der 34-Jährige aus Furtwangen müsse sich bei den letzten Springen des Sommers für höhere Aufgaben qualifizieren.

"Seine Leistungen sind teilweise gut", sagte Hüttel. Jedoch sind zum jetzigen Zeitpunkt einzig Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wank für die Weltcups gesetzt.

"Jetzt müssen sich die Erfahrenen mit den jungen Springern messen", sagte Hüttel.

Aufschluss über den Leistungsstand des viermaligen Weltmeisters sollen unter anderem der Sommer-Grand-Prix sowie die anschließende deutsche Meisterschaft in Klingenthal Anfang Oktober geben.

"Danach werden wir über die Startplätze entscheiden", sagte Hüttel. Schmitt, Mannschafts-Olympiasieger von 2002, hatte in der letzten Saison nur den enttäuschenden 65. Platz im Gesamtweltcup belegt.

Ende November startet im norwegischen Lillehammer traditionell die Weltcupsaison. Höhepunkte des Winters sind die Vierschanzentournee (29. Dezember bis 6. Januar) und die Nordische Ski-WM im italienischen Val die Fiemme (20. Februar bis 3. März 2013).

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