Der Weltverband FIS beschäftigt sich weiterhin nicht ernsthaft mit einer ganzjährigen Durchführung des Skisprung-Weltcups und einer Abschaffung des Sommer-Grand-Prix.

"In diesen Gesprächen war ich bisher nicht involviert", sagte FIS-Renndirektor Walter Hofer dem Internetportal "skispringen.com":

"Derzeit ist das von Seiten der FIS nicht angedacht. Der Weltcup findet ausschließlich im Winter statt."

In den vergangenen Wochen hatten unter anderem Paul Ganzenhuber, Vorsitzender des FIS-Komitees für Kalenderplanung, und Horst Hüttel, Sportlicher Leiter der Skispringer beim Deutschen Skiverbandes (DSV), einen derartigen Vorstoß unterstützt.

Auch die österreichische Skisprunglegende Toni Innauer sprach sich als Befürworter für Springen im ganzen Jahr aus.

Mit der "kleinen Revolution" soll eine Aufwertung der Sportart erreicht und im Sommer "mehr Popularität und Aufmerksamkeit" für das Skispringen erzielt werden, wie Hüttel betonte.

Ende November startet im norwegischen Lillehammer zunächst weiterhin ganz traditionell die Weltcupsaison. Höhepunkte des Winters sind die Vierschanzentournee (29. Dezember bis 6. Januar) und die Nordische Ski-WM im italienischen Val die Fiemme (20. Februar bis 3. März 2013).

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