Der viermalige Skisprung-Weltmeister Martin Schmitt setzt seine Karriere trotz ausbleibender Erfolge in den vergangenen Jahren fort.

Der 34-Jährige aus Furtwangen, der seinen letzten Einzelsieg im Weltcup im März 2002 feierte und in der abgelaufenen Saison verletzungsgeplagt nur Rang 65 im Gesamtweltcup belegte, habe weiter Spaß am Springen.

"Auch wenn die letzte Saison enttäuschend verlief und ich lange mit einer Sehnenreizung im Knie zu kämpfen hatte, habe ich die Freude und Motivation fürs Skispringen nicht verloren", sagte Schmitt auf der Homepage des Deutschen Ski-Verbandes (DSV).

"Es wäre vielleicht einfacher, die Ski an den Nagel zu hängen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Doch ich sehe für mich immer noch die Möglichkeit, meinen Sport auf höchstem Niveau ausüben zu können und diese Herausforderung möchte ich mit aller Leidenschaft und Disziplin annehmen."

Anfang April war Schmitt, Mannschafts-Olympiasieger von 2002, in Whistler im Rahmen der kanadischen Meisterschaften erstmals seit seinem Aus bei der Vierschanzentournee wieder im Wettkampf von der Schanze gesprungen und hatte zwei zweite Plätze geholt.

Bundestrainer Werner Schuster glaubt an das Potenzial seines Schützlings.

"Martin ist derzeit schmerzfrei und das ist die Grundvoraussetzung, um wieder ein gutes Niveau erreichen zu können. Wenn er konsequent und qualitativ hochwertig trainieren kann, halte ich es für möglich, dass er sich mit guten Leistungen für das Team empfiehlt", sagte Schuster.

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