Severin Freund wird wieder nicht an die Spitze springen
Severin Freund feierte in seiner Karriere bislang zwei Weltcupsiege © getty

Beim Teamspringen in Lahti fliegt das deutsche Quartett erneut aufs Podest - trotz Patzer. Österreich beweist seine Klasse.

Lahti - Die deutschen Skispringer haben beim Team-Weltcup in Lahti ihre gute Form unter Beweis gestellt.

Eine Woche nach dem Mannschafts-Silber bei der Skifklug-WM landeten Severin Freund (Rastbüchl), Richard Freitag (Aue), Maximilian Mechler (Isny) und Andreas Wank (Oberhof) auch in Finnland mit 878,1 Punkten auf Platz zwei (DATENCENTER: Die Saison 2011/2012).

Erneut nicht zu schlagen waren die Weltmeister aus Österreich (892,1), Dritter wurde Polen (877,5).

Besonders Freitag überzeugt

Allen voran Freitag zeigte eine glänzende Leistung und empfahl sich mit 97 und 93,5 Metern für die Einzel-Konkurrenz am Sonntag.

"Richard ist auf Normalschanzen einer der besten Springer der Welt. Das hat er heute wieder gezeigt", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Duo patzt im ersten Lauf

Ebenfalls gut aufgelegt war der WM-Vierte Freund, während Wank und Mechler im ersten Durchgang Punkte liegen ließen.

Für einen Schanzenrekord sorgte der Slowene Jurij Tepes, der mit 101,0 Meter die alte Bestmarke von Janne Ahonen um 2,5 Meter verbesserte.

Umzug auf Normalschanze

Möglich geworden war der Wettkampf erst durch einen Umzug:

Wegen der schwierigen Bedingungen entschied sich die Jury kurzfristig, das Springen von der Großschanze auf die benachbarte Normalschanze zu verlegen.

Der Wechsel zahlte sich aus, auf der windgeschützten Anlage gab es es während des Wettkampfes nur wenige Probleme.

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