Denise Herrmann auf dem Weg zum zweiten Platz © getty

Die deutschen Skilangläuferinnen Denise Herrmann und Katrin Zeller (Oberwiesenthal/Oberhof) sind im italienischen Asiago im Teamsprint auf das Podest gestürmt.

Das Duo musste sich im letzten Rennen vor Beginn der Tour de Ski (28. Dezember bis 5. Januar) nur den Finninnen Aino-Kaisa Saarinen und Anne Kyllönen sowie Ingvild Östberg und Maiken Caspersen Falla (Norwegen) geschlagen geben.

Hanna Kolb und Sandra Ringwald (Buchenberg/Schonach) waren bereits im Halbfinale ausgeschieden.

Besonders Herrmann, die am Samstag mit Rang fünf ihr drittes Einzel-Podest im olympischen Winter verpasst hatte, zeigte erneut eine starke Leistung und sicherte als Schlussläuferin das Treppchen.

"Wir freuen uns riesig über den dritten Platz. Gerechnet haben wir damit nicht. Aber in so einem Lauf ist alles möglich", sagte Herrmann im "ZDF". Am Samstag hatte die 25-Jährige mit Rang fünf ihr drittes Einzel-Podest im olympischen Winter noch knapp verpasst:

"Ich freue mich jetzt, vier Tage daheim zu sein. Sechs Wochen unterwegs und nur drei Tage daheim, das zehrt irgendwann an den Nerven", fuhr Herrmann fort.

Bei den Männern scheiterten beide DSV-Duos vorzeitig. Sowohl Axel Teichmann und Tim Tscharnke (Bad Lobenstein/Biberau) als auch Tobias Angerer und der für den erkrankten Sebastian Eisenlauer eingesprungene Alexander Wolz (Vachendorf/Buchenberg) schafften nicht den Sprung unter die besten zehn Teams.

Der Sieg ging an die Norweger Eldar Rönning/Ola Vigen Hattestad vor Alexey Poltoranin und Nikolaj Schobotko aus Kasachstan.

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