Die deutsche Frauen-Staffel hat beim Skilanglauf-Weltcup im norwegischen Lillehammer trotz einer Aufholjagd eine Top-Platzierung klar verpasst.

Beim Sieg der seit vier Jahren ungeschlagenen Norwegerinnen kamen Denise Herrmann, Nicole Fessel, Katrin Zeller und Claudia Nystad über 4x5 Kilometer auf den achten Platz.

Die Frauen-Staffel gilt im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Sotschi als Medaillen-Hoffnung des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Für das DSV-Quartett begann das Rennen denkbar schlecht:

Herrmann erwischte im heftigen Schneetreiben einen schlechten Ski, musste das Feld ziehen lassen und übergab nur auf dem zwölften Platz.

"Ich bin einfach nicht vorwärts gekommen", sagte die Sprint-Spezialistin in der ARD.

Fesssel brachte das deutsche Team mit einer starken Leistung auf den achten Platz, Zeller lief sogar Rang sieben raus.

Schlussläuferin Nystad verlor am zweiten Weltcup-Wochenende seit ihrem Comeback noch eine Position.

Gastgeber Norwegen holte den überlegenen Sieg in der Gold-Aufstellung der WM von Val di Fiemme.

Heidi Weng, Therese Johaug, Kristin Störmer Steira und Superstar Marit Björgen hatten am Ende 1:13,1 Minuten Vorsprung auf Finnland. Rang drei ging an die USA.

Noch vor der deutschen Staffel (+2:11,7) kamen zwei weitere Teams aus Norwegen ins Ziel, bei Olympia darf nur eine Mannschaft der Skandinavier starten.

Fessel hatte ihre gute Form bereits am Samstag mit dem 15. Platz im Klassikrennen über zehn Kilometer bewiesen.

Beim dritten Saisonsieg der Polin Justyna Kowalczyk erfüllte die 30-Jährige die halbe Norm für Olympia.

Die in der Staffel pausierende Kowalczyk siegte vor der Schwedin Charlotte Kalla und der zwölfmaligen Weltmeisterin Björgen, die ihre Führung im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigte.

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