Svindal will nur bei Medaillenchancen bei der WM starten
Aksel Lund Svindal gewann bei Olympia 2010 in Vancouver Silber in der Abfahrt © getty

Der Dominator ist Norweger: Aksel Lund Svindal hat seine Rolle als Favorit auf eine olympische Goldmedaille einmal mehr unter Beweis gestellt.

Drei Tage nach seinem 31. Geburtstag gewann er zum Jahresabschluss die Weltcup-Abfahrt im italienischen Bormio und feierte damit seinen vierten Saisonsieg (SERVICE: Alle Rennergebnisse).

Der Super-G-Olympiasieger von 2010 und Abfahrts-Weltmeister von 2007 und 2013 baute damit auch seine Führung im Gesamtweltcup aus (DATENCENTER: Gesamtweltcup).

Svindal siegte auf der anspruchsvollen Piste "Stelvio" bei wechselnden Bedingungen mit einem Vorsprung von 0,39 Sekunden vor Hannes Reichelt aus Österreich.

Den dritten Rang belegte mit einem Rückstand von 0,51 Sekunden Erik Guay aus Kanada, am vorangegangenen Wochenende Sieger bei der Abfahrt in Gröden.

Die deutschen Läufer enttäuschten, ihr Bester war ausgerechnet der nicht zum Team gehörende Stephan Keppler auf Rang 29. Andreas Sander (36.), Tobias Stechert (47.), Josef Ferstl (49.) und Klaus Brandner (57.) verfehlten die Punkteränge zum Teil deutlich, Andreas Strodl schied aus.

Durch den Erfolg von Svindal beendeten die Ski-Rennläufer aus Österreich das Kalenderjahr 2013 ohne Weltcup-Sieg in der Abfahrt.

Platz eins in der alpinen Königsdisziplin hatte zuletzt ein Jahr zuvor Reichelt in Bormio geholt, er gewann damals zeitgleich mit dem derzeit verletzten Dominik Paris aus Italien - und mit nur einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Svindal.

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