Höfl-Riesch holte bei den olympischen Spielen in Vancouver 2010 zwei Goldmedaillen © getty

An einem unglücklichen Tag für Maria Höfl-Riesch und ihre Schwester Susanne hat Marlies Schild aus Österreich den Weltcup-Slalom im französischen Courchevel gewonnen.

Die 32-Jährige ist damit die älteste Slalom-Siegerin der Geschichte. Außerdem zog sie nach Slalom-Siegen mit Vreni Schneider gleich.

Zweite wurde Frida Hansdotter aus Schweden (0,33 Sekunden zurück).

Maria Höfl-Riesch war bereits im ersten Lauf ausgeschieden, nachdem sie sich von einem Mobiltelefon, das über die Piste rutschte, gestört gefühlt hatte.

Das Handy, vermutlich von einem Streckenposten, sei ihr "vor die Ski gefallen", dann noch "auf der Piste neben mir runtergerutscht", sie sei "total irritiert gewesen", berichtete Höfl-Riesch.

Doch auch ihre jüngere Schwester blieb in Frankreich vom Pech verfolgt.

Susanne Riesch verletzte sich bei ihrem kapitalen Sturz nach acht Sekunden Fahrzeit. Es besteht der Verdacht auf eine Außenband- und Meniskusverletzung.

Beste Deutsche war am Ende Marina Wallner auf Rang 23, gefolgt von Barbara Wirth und Lena Dürr auf den Rängen 24 und 25.

Rang drei belegte Marlies Schilds jüngere Schwester Bernadette (1,22 Sekunden zurück).

Zum ersten Mal seit dem 13. Dezember 2009 standen damit zwei Schwestern bei einem Weltcup-Rennen auf dem Podest: Damals hatte Maria Höfl-Riesch Rang zwei beim Slalom in Are/Schweden belegt, Schwester Susanne war Dritte geworden.

Einen Sieg und einen Platz auf dem Podest für Schwestern hatte es zuletzt am 4. März 1982 gegeben, als Irene Epple vor Maria Epple den Riesenslalom in Waterville Valley/USA gewann.

Auch die bereits für Olympia qualifizierte Christina Geiger (Oberstdorf) scheiterte im ersten Durchgang.

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