Der Weg sollte bis an die Weltspitze zurückführen.

Der Ski-Fahrer Dani Albrecht hat vier Jahre lang an seinem Comeback in den Leistungssport gearbeitet.

Begonnen hat Albrechts langer Kampf mit sich selbst nach seinem Horror-Sturz im Januar 2009. Der Walliser war bei einer Trainingsfahrt gestürzt und hatte sich ein schweres Schädelhirntrauma zugezogen.

Jetzt hat Albrecht das Comeback-Projekt abgebrochen.

"Ich hatte zuletzt im Training immer größere Motivationsprobleme. Sollte ich im Training eineinhalb Stunden laufen, redete ich mir ein, dass eine Stunde doch auch genügen würde."

In solchen Situation habe er gemerkt, dass sein Feuer für den Leistungssport erloschen sei, erklärte Albrecht bei "blick.ch".

Seine Entscheidung für das Comeback bereut der 30-Jährige jedoch nicht: "Mir würde es heute nicht so gut gehen, wenn ich nach meinem Unfall zurückgetreten wäre."

Bei seinem Abschied erinnerte Albrecht an die schlimme Zeit direkt nach dem Trainings-Crash. Er habe oft geträumt, er sei vom Hals abwärts ein Elefant.

"Dieser Traum war so real, dass ich noch nach dem Erwachen glaubte, ich sei ein Elefant.", erzählte Albrecht.

Auch seine Frau Kerstin habe er nach dem Erwachen im Krankenhaus nicht sofort erkannt.

Albrecht will sich jetzt eine einjährige Auszeit gönnen und in Zukunft auf seine Skibekleidungs-Linie konzentrieren.

Weiterlesen