Der Start von Felix Neureuther beim Auftakt der Olympiasaison am 27. Oktober im österreichischen Sölden ist weiter ungewiss.

Der WM-Zweite im Slalom hat wegen seiner Knöcheloperation Anfang Juni und der anschließenden außerplanmäßigen Probleme noch immer einen großen Trainingsrückstand.

"Ich bin vergangene Woche das erste Mal Riesenslalom gefahren, es ist gar nicht so schlecht gegangen. Aber Sölden ist relativ früh in der Saison, von daher werden wir erst mal schauen, was wird", sagte der 29-Jährige am Montag beim Medientag der Alpinen des Deutschen Skiverbandes (DSV) am Mölltaler Gletscher in Österreich.

In Sölden wird am letzten Oktober-Wochenende traditionell die Weltcup-Saison mit einem Riesenslalom eröffnet.

Zwei Wochen später werden im finnischen Levi die ersten Rennen in Neureuthers Spezialdisziplin Slalom gefahren.

An dem operierten Gelenk, das sich nach der Operation entzündet hatte, hat Neureuther nach wie vor Schmerzen.

Ursprünglich hätte Neureuthers Zwangspause nur zwei Wochen daueren sollen.

"Das ist eine saublöde Situation und schwierig zu akzeptieren", sagte er.

Dennoch sei er gelassen: "Ich weiß, dass ich mit weniger Training manchmal besser Skifahren kann als mit mehr. Deshalb bin ich auch auf die Olympiasaison hin entspannt. Es ist ja auch positiv für mich: Ich kann die Erwartungshaltung runterschrauben."

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