Kurz vor dem Heim-Weltcup am Wochenende in Garmisch-Partenkirchen müssen die deutschen Skirennläufer zwei Langzeitausfälle verkraften. Stefan Luitz und Andreas Sander fallen nach Kreuzbandrissen jeweils vorraussichtlich sechs Monate aus, beide Athleten wurden bereits erfolgreich operiert. Das teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag mit.

"Zwei Ausfälle aus beiden Teams - das ist natürlich bitter", sagte Herren-Bundestrainer Charly Waibel: "Gerade vor dem Hintergrund, dass wir immer wieder mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen haben. Ich bin aber überzeugt, dass Stefan und Andreas nach der Rehabilitation wieder gesund und fit in die Vorbereitungen zur Olympia-Saison einsteigen können."

Der 20-jährige Luitz hatte sich am Mittwoch beim Training am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen.

Sander war vor vier Wochen beim Einfahren zum Weltcup in Kitzbühel gestürzt und hatte sich den Zeigefinger der rechten Hand gebrochen.

Nachdem der 23-Jährige das Skitraining wieder aufgenommen hatte, spürte er Schmerzen im linken Knie. Bei der folgenden Untersuchung wurden ein Riss des vorderen Kreuzbandes sowie ein Knorpelschaden diagnostiziert.

Weiterlesen