Mit seiner dritten Goldmedaille bei der alpinen WM in Schladming/Österreich hat Ted Ligety heute Ski-Geschichte geschrieben.

Dreimal Gold - das schaffte bei einer WM zuletzt die österreichische Ski-Legende Toni Sailer 1958 in Bad Gastein. Sailer, der 2009 im Alter von 73 Jahren starb, setzte sich damals in Abfahrt, Riesenslalom und Kombination durch. Ligety (USA) gewann 55 Jahre danach Super-G, Super-Kombination und Riesenslalom.

Allerdings: Jean-Claude Killy aus Frankreich gewann zehn Jahre nach Sailer bei den Olympischen Winterspielen in Grenoble ebenfalls drei Goldmedaillen.

Zu jener Zeit wurden bei den Spielen außerdem zusätzlich WM-Titel vergeben. Killy setzte sich damals in seiner Heimat auch in der - nicht olympischen - Kombinationswertung durch und durfte sich deshalb viermaliger Weltmeister von 1968 nennen.

Sailer seinerseits hatte denselben Coup bereits bei den Spielen 1956 in Cortina d'Ampezzo in Italien gelandet. Überdies glückte zwei weiteren Rennläufern das "Triple" bei einer WM: Dem Franzosen Emile Allais 1937 zu Hause in Chamonix (bei drei Wettbewerben) und dem Norweger Stein Eriksen 1954 in Are/Schweden (vier Wettbewerbe).

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