Maria Höfl-Riesch geht mit einer Verletzung in die kommenden Rennen des alpinen Ski-Weltcups.

"Es ist eine Gelenkentzündung in der Hüfte. Ich weiß nicht, woher das kommt. Es ist so eine Art Überlastungssyndrom", sagte sie am Montag bei einem Termin in Kitzbühel."Eigentlich müsste ich sechs Wochen pausieren", ergänzte sie, "aber das ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich."

Die Probleme seien beim Slalom-Training der vergangenen Tage aufgetreten, berichtete Höfl-Riesch. Es befinde sich Flüssigkeit im Gelenk, hinzu komme eine "kleine Verletzung am Knochen". "Das sind keine optimalen Voraussetzungen für den Winter, so lange ich keine Ruhe gebe, wird mich das behindern", sagte Höfl-Riesch. Beim Fahren selbst sei die Behinderung beherrschbar, "aber beim Training muss ich aufpassen, dass ich nicht übertreibe."

Ungeachtet des Handicaps will Höfl-Riesch beim Weltcup-Slalom am kommenden Samstag im finnischen Levi "aufs Podium" fahren, schränkte allerdings mit Blick auf ihre Form ein: "Bei hundert Prozent bin ich sicher noch nicht."

Maria Höfl-Rieschs Schwester Susanne will mehr als ein Jahr nach einer schweren Knieverletzung am kommenden Mittwoch zum ersten Mal wieder auf Skiern stehen - privat, und ohne Rennanzug.

"Die Vorfreude ist riesengroß, ich sehe Licht am Ende des Tunnels", sagte sie. Ihr Ziel sei es, "noch in dieser Saison wieder Rennen zu fahren, am liebsten Anfang Januar."

Die WM im Februar 2013 in Schladming habe sie "im Hinterkopf", eine Teilnahme sei aber "relativ unrealistisch".

Susanne Riesch hatte bei einem Trainingssturz im September 2012 einen Bruch des Schienbeinkopfes, einem Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung erlitten. Im Juli hatte sie sich erneut einem Eingriff am linken Knie unterziehen müssen.

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