Ein Rennen, zwei Sieger: Beat Feuz aus der Schweiz und Klaus Kröll aus Österreich haben mit der identischen Zeit den Weltcup-Super-G im norwegischen Kvitfjell gewonnen.

Beide benötigten für den 2574 Meter langen Kurs auf der Olympiastrecke von 1994, auf der damals Markus Wasmeier Gold gewann, 1:32,35 Minuten, sie lagen damit drei Hundertstelsekunden vor dem Norweger Kjetil Jansrud.

Stephan Keppler kam als bester Deutscher nicht unter die ersten 30.

Feuz, der vor einem Jahr in Kvitfjell zum ersten Mal im Weltcup gewonnen hatte, übernahm durch seinen vierten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup.

Der 24 Jahre alte Emmentaler hat vor der Abfahrt am Samstag und einem weiteren Super-G am Sonntag fünf Punkte Vorsprung auf Marcel Hirscher aus Österreich.

Im Super-G-Weltcup führt Aksel Lund Svindal aus Norwegen, er liegt nur zwei Punkte vor Didier Cuche aus der Schweiz.

Sogenannte "ex aequo"-Siege sind nichts Ungewöhnliches im Weltcup, aber selten genug. Den letzten gab es vor einem Jahr in Adelboden, als der Franzose Cyprien Richard und Svindal den Riesenslalom gewannen.

Zeitgleich den ersten Rang bei einem Super-G hatten zuletzt die Amerikaner Daron Rahlves und Bode Miller 2005 in Lenzerheide belegt. Feuz und Kröll war die achte Paarung seit der ersten Weltcup-Saison 1966/67, die gemeinsam Rang eins belegte.

Weiterlesen