Maria-Höfl Riesch gewann bei Olympia 2010 in Vancouver zweimal Gold © getty

Die Doppel-Olympiasiegerin verpasst in Aspen knapp den dritten Platz. Die deutschen Männer sind in Lake Louise chancenlos.

Aspen/Lake Louise - Am Tag nach dem Geburtstag lief es endlich für Maria Höfl-Riesch.

Zum Sieg wie vor zwei Wochen im finnischen Levi reichte es diesmal nicht, aber immerhin: Rang vier.

"Ein vierter Platz ist doch nicht schlecht, es war auch gut, nach dem Sturz wieder gut zu fahren", sagte Höfl-Riesch. Nur um 0,12 Sekunden verpasste sie das Podest. Der Sieg ging an Kathrin Zettel aus Österreich vor ihrer Mannschaftskollegin Marlies Schild.

Dritte wurde Maze, die vorerst den Gesamtweltcup anführt. Lena Dürr (6.) Christina Geiger (10.) und Fanny Chmelar (15.) sorgten für ein gutes deutsches Mannschaftsergebnis im Slalom.

Stechert wird 30.

Aksel Lund Svindal hat bei den Weltcup-Rennen im kanadischen Lake Louise innerhalb von 24 Stunden zwei Siege gefeiert.

Am Tag nach dem Erfolg im der Abfahrt, bei der Tobias Stechert aus Oberstdorf sensationell Rang fünf belegt hatte, gewann der Olympiasieger aus Norwegen auch den Super-G.

Svindal lag vor Adrien Theaux aus Frankreich (0,85 Sekunden zurück) und Joachim Puchner aus Österreich (0,90).

Stechert wurde unter schwierigen Bedingungen noch respektabler 30. und holte einen Weltcuppunkt.

Deutsche ohne Chance

Die vier deutschen Läufer hatten auch wegen der in Lake Louise häufig wechselnden Witterungsbedingungen keine Chance auf bessere Platzierungen.

Auch in die Top 10 fuhr sich am Ende kein Starter mit einer Nummer über 17 - diese trug Sieger Svindal.

Stephan Keppler, als 26. gestartet, kam als Erster des deutschen Quartetts ins Ziel und belegte am Ende nur Rang 44, knapp vor Josef Ferstl auf Rang 45.

Keppler ärgert sich

"Es ist ärgerlich, aber halt immer das Gleiche hier in Lake Louise", sagte Keppler.

Neben eigenen Fehlern verhinderten auch der zunehmende Wind und eine immer schlechter und damit immer langsamer werdende Piste einen ähnlichen Coup wie von Stechert tags zuvor in der Abfahrt:

Stechert, erst mit Nummer 56 gestartet, holte immerhin noch einen Punkt. Andreas Sander kam auf Rang 58.

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