Lindsey Vonn gewann zwischen 2007 und 2010 dreimal in Folge den Gesamtweltcup © getty

Die Olympiasiegerin darf die Klinik verlassen, doch das Rätselraten um ihren Gesundheitszustand geht unvermindert weiter.

Vail - Lindsey Vonn gibt auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus Rätsel auf.

Die Olympia- und Gesamtweltcupsiegerin war angeblich wegen starker Darmschmerzen in eine Klinik in Vail im US-Bundesstaat Colorado eingewiesen worden (BERICHT: "Ernsthaftes Darmleiden": Sorgen um Vonn).

Nach ihrer Entlassung am Mittwoch sagte Vonn eine Präsentation des US-Ski-Teams am Donnerstag ab. Vorerst ist unklar, wann die 28-Jährige wieder auf Skiern steht.

"Sie hat gar nicht gut ausgesehen"

Vonns Sprecher Lewis Kay hatte am Mittwochabend die Entlassung aus dem Krankenhaus verkündet, den Zeitpunkt für eine Rückkehr dabei aber offen gelassen. "Sie erholt sich zuhause", schrieb er in einer E-Mail, "die Ärzte versuchen nach wie vor herauszufinden, was ihre Krankheit verursacht hat".

Vonns Ski-Techniker Heinz Hämmerle sagte US-Medien, Vonn habe ihm vor der Einweisung in die Klinik in Vail berichtet, dass ihr ganzer Körper und ihre Knochen schmerzten.

"Es war eine schwierige Zeit. Als wir sie im Krankenhaus besuchten, hat sie gar nicht gut ausgesehen", sagte Patrick Riml, österreichischer Alpinchef der Amerikaner, österreichischen Medien.

Er berichtete, bei Vonn sei eine Besserung erst eingetreten, nachdem die Ärzte die Dosis eines bestimmten Antibiotikums erhöht hätten. Auf die Medikamente habe Vonn gut angesprochen. Die Ursachen für ihren Zustand sind allerdings nach wie vor unbekannt.

Der Coach rätselt

"Wir können noch gar nichts sagen, die medizinischen Tests waren nicht sehr aufschlussreich", ergänzte Alexander Hödlmoser, ebenfalls aus Österreich stammender US-Damen-Cheftrainer.

Ob Vonn schon in der kommenden Woche die Rennen in Aspen/Colorado bestreitet, ist unklar.

"Ich hoffe, es renkt sich bald wieder ein. Aber derzeit wissen wir nichts, außer dass es ihr schlecht ging", sagte Hödlmoser. "Deshalb hoffen wir alle, dass es ihr bald wieder besser geht."

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