Die deutschen Langläufer sind zum WM-Auftakt im Klassik-Sprint wie erwartet ohne Medaille geblieben. Während "Königin" Marit Björgen (Norwegen) und Nikita Krijukow (Russland) die ersten Goldmedaillen der nordischen Titelkämpfe in Val di Fiemme holten, war für Denise Herrmann und Nicole Fessel als beste Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV) im Halbfinale Endstation.

"Das war ein ordentlicher Start, auch wenn beim einen oder anderen etwas mehr drin gewesen wäre", sagte Bundestrainer Frank Ullrich: "So ein Auftakt ist immer von Nervosität geprägt, aber wir sind gut ins Laufen gekommen."

Besonders Herrmann hatte mit ihrem Sieg im Viertelfinale für Aufsehen gesorgt, wurde im Kampf um das Finale aber kurz vor dem Ziel ausgebremst. "Das war schade. Ich wollte gerade attackieren", sagte die 24-Jährige.

Vorzeitig auf der Strecke blieben auch die beiden besten deutschen Männer: Sowohl der frühere Weltmeister Axel Teichmann (Bad Lobenstein) als auch Tim Tscharnke (Biberau) verpassten den Sprung ins Halbfinale.

"Das war ein guter Aufgalopp. Ziel war es, sich zu qualifizieren. Für das Halbfinale hätte ich eine Runde schneller sein müssen", meinte der 33 Jahre alte Teichmann.

Auf das Treppchen schafften es in erster Linie Skandinavier: Hinter Olympiasiegerin Björgen, die sich bereits ihren neunten WM-Titel sicherte, landeten Ida Ingemarsdotter (Schweden) und Maiken Caspersen Falla (Norwegen) auf dem Podium.

Pech hatte Mitfavoritin Justyna Kowalczyk (Polen), die gleich zu Beginn des Finales stürzte. Olympiasieger Krijukow siegte vor dem Norweger Petter Northug und Alex Harvey aus Kanada.

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