Gian Franco Kasper, Präsident des internationalen Skiverbandes FIS, hat die "großartige" alpine Ski-WM in Schladming/Österreich gelobt.

"Den alten Samaranch-Spruch 'the best games ever' hören Sie von mir sicherlich nicht, das ist nicht Sinn und Zweck unserer Philosophie. Aber keine Frage: Es waren sehr gute Weltmeisterschaften", sagte Kasper am Schlusstag der WM. Mit einem Augenzwinkern raunte er den versammelten Medienvertretern zu: "Es tut mir leid, dass wir keine Skandale geliefert haben..."

Einzig der erste Renn-Tag mit dem Super-G der Frauen, bei dem sich US-Star Lindsey Vonn schwer verletzt hatte, sei unglücklich verlaufen, gab Kasper zu.

Zudem nannte er die Anzahl der Athleten bei den Technik-Wettbewerben ein "ernstes Problem für die kommenden Weltmeisterschaften".

Kasper regte an, dass künftig nur noch die Top-Nationen vier Starter entsenden dürfen, während "kleinere" Verbände mit zwei Athleten auskommen müssten. Zusätzliche Qualifikations-Rennen lehne er ab.

Das WM-OK gab derweil bekannt, dass das hohe Ziel von 400.000 Zuschauern bei elf Wettbewerben nicht erreicht wurde. OK-Präsident Peter Schröcksnadel sprach von 270.000 bis 300.000 Besuchern.

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