Fritz Dopfer greift beim WM-Riesenslalom in Schladming/Österreich nach einer Medaille.

Der 25 Jahre alte Garmischer hat nach dem ersten Lauf auf der Planai als Fünfter nur 0,28 Sekunden Rückstand auf den Silber-Platz, den Aksel Lund Svindal hält.

Der Abfahrts-Weltmeister aus Norwegen liegt 1,30 Sekunden hinter Top-Favorit Ted Ligety (USA). Dritter ist der Österreicher Marcel Hirscher (+1,31).

Felix Neureuther aus Partenkirchen liegt auf Zwischenrang 14 weit zurück (+3,16). Stefan Luitz (Bolsterlang) durchfuhr das letzte Tor, wurde disqualifiziert.

"Ich bin nicht gut reingekommen und im oberen Teil zu passiv und verhalten gefahren. Aber ich weiß, was ich jetzt machen muss", sagte Dopfer. Ob man von einer Medaille reden darf? "Ich weiß nicht, ob man von Medaillen redet, ich rede von meinem Lauf. Der Lauf war okay, die Platzierung ist ordentlich. Aber es geht schon noch was nach vorne."

Das Finale der besten 60 wird ab 13.30 Uhr gefahren.

Neureuther sprach von einer "von oben bis unten extrem verkorksten Fahrt. Ich habe mich überhaupt nicht gescheit getraut, auf den Außenski zu gehen. Es war nicht einfach zu fahren, aber so braucht man nicht runterzufahren."

Ligety, Sieger in vier der fünf Weltcup-Rennen in diesem Winter, wollte noch nichts von der dritten Goldmedaille nach Super-G und Super-Kombination wissen. "Das war nur der erste Lauf, ich darf im zweiten kein unnötiges Risiko eingehen", sagte er.

Nicht nur für Hirscher fuhr Ligety aber "in einer eigenen Welt". Svindal sagte: "Es geht nur noch um Silber und Bronze."

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