Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier hat trotz der Erfolge von Maria Höfl-Riesch bei der WM in Schladming seine Kritik im Vorfeld der Titelkämpfe verteidigt.

"Ich muss gar nichts revidieren. Ich habe analysiert, was im Saisonverlauf passiert ist. Und da war sie nun mal nur auf flachen Hängen schnell", stellt er im Gespräch mit SPORT1 klar.

Wasmeier hatte die Erfolgsaussichten der Partenkirchenerin bei der WM als gering eingestuft. Höfl-Riesch überzeugt bisher in Schladming mit Gold in der Super-Kombi und Bronze in der Abfahrt.

Trotzdem sieht Wasmeier ihre Chancen weiterhin kritisch: "Ich fürchte, beim Riesenslalom wird Sie sich auch wieder schwer tun. Der wird auf der Herren-Piste gefahren, und die ist am Ende mit 43 Prozent Gefälle richtig steil."

Seine Aussage will der Doppel-Olympiasieger nicht falsch verstanden wissen: "Deshalb beleidige ich ja niemanden. Ich sage nur, ich traue es ihr nicht zu bei diesen Verhältnissen. Das ist meine Einschätzung und das ist doch legitim. Ich sage doch nicht, sie sei eine schlechte Skifahrerin. Ganz im Gegenteil."

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