Das deutsche Skeleton-Team ist erstmals seit sechs Jahren bei einer Weltmeisterschaft leer ausgegangen. Frank Rommel belegte auf der Natureisbahn in St. Moritz als bester BSD-Athlet den fünften Platz.

Dem 28-Jährige fehlte nach vier Läufen mehr als eine halbe Sekunde auf den drittplatzierten Sergej Tschudinow (Russland).

Für eine Überraschung sorgte der russische Sieger Alexander Tretjakow, der den haushohen Favoriten Martins Dukurs (Lettland) hauchdünn um drei Hundertstelsekunden auf Platz zwei distanzierte. Titelverteidiger Dukurs hatte zuvor in den vergangenen zwei Jahren nur zwei Niederlagen kassiert - beide gegen Rommel.

Die drei anderen deutschen Starter enttäuschten. Der frühere EM-Dritte Alexander Kröckel blieb als 14. weit hinter den Erwartungen zurück, der Oberhofer Christopher Grotheer belegte den 16. Platz. Der Winterberger Alexander Gassner reihte sich auf Rang 18 ein.

Bereits bei den Frauen hatten die deutschen Skeletonis keine Chance auf eine Medaille gehabt. Die zweimalige Weltmeisterin Marion Thees war als Achte beste BSD-Starterin.

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