Skeletonfahrer Frank Rommel hat sensationell die Siegesserie von Überflieger Martins Dukurs gestoppt und den Weltcup in Whistler gewonnen.

Der WM-Zweite aus Eisenach setzte sich auf der anspruchsvollen Olympiabahn von 2010 mit einem Vorsprung von 0,21 Sekunden überraschend gegen den seit zehn Monaten ungeschlagenen Welt- und Europameister aus Lettland durch. Rang drei ging an dessen älteren Bruder Tomass Dukurs (+0,45).

Rommel, der Martins Dukurs in der vergangenen Saison beim Weltcup in Königssee die einzige Saisonniederlage zugefügt hatte, schob sich dank einer fulminanten Fahrt mit Bestzeit im zweiten Durchgang noch am bis dahin führenden Dominator der vergangenen Jahre vorbei. Es war der insgesamt siebte Weltcup-Erfolg für Rommel.

Der Deutsche Meister Alexander Kröckel (Oberhof), in der Vorwoche noch Zweiter in Park City (USA), musste sich nach einem verpatzten ersten Lauf mit Rang sieben (+1,52) zufrieden geben. Der Oberhofer Christopher Grotheer belegte den 13. Rang (+1,83).

Einen Tag zuvor hatte bereits Marion Thees dem deutschen Skeleton-Team den ersten Weltcupsieg in diesem Winter beschert.

Die zweimalige Weltmeisterin aus Friedrichroda setzte sich vor der Kanadierin Sarah Reid (+0,17) und der Britin Elizabeth Yarnold (+0,25) durch. Zuletzt hatte Thees im Dezember 2010 in Lake Placid bei

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