Auch Claudia Pechstein verpasste eine Medaille in Sotschi © getty

Nach dem schwachen Abschneiden bei den Winterspielen in Sotschi plant die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) mit zwei Trainer-Trios an der Spitze die Trendwende und besetzt die Bundestrainer-Posten vorerst nicht neu.

Die dreimalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Gunda Niemann-Stirnemann (47) wird als Verbandstrainerin gemeinsam mit Andre Unterdörfel (35) und Tristan Loy (39) die Mehrkämpfer betreuen, um die Sprinter kümmern sich Thomas Schubert, Klaus Ebert (beide 62) und Danny Leger (33).

Bundestrainer Stephan Gneupel war im März in den Ruhestand verabschiedet worden, Sprint-Coach Schubert (Berlin) wollte zudem kürzer treten.

"Wir sind uns bewusst, dass Veränderungen betrieben werden müssen - und erwarten uns von jungen Trainern neue Impulse", sagte DESG-Präsident Gerd Heinze nun.

Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi waren die deutschen Eisschnellläufer erstmals seit 50 Jahren ohne Medaille geblieben, die DESG hatte daraufhin neue Personen und Konzepte angekündigt.

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