Jenny Wolf holte bei Olympia in Vancouver 2010 Silber © getty

Sprinterin Jenny Wolf hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Berlin den erhofften Podiumsplatz verpasst.

Einen Tag nach ihrem Sturz kam die viermalige Weltmeisterin bei ihrem Heim-Weltcup im zweiten 500-m-Lauf in 38,23 Sekunden auf den vierten Platz.

Team-Kollegin Judith Hesse (38,65) belegte beim Sieg der Russin Olga Fatkulina (37,92) den neunten Rang.

Wolf war nach dem Sturz am Vortag mit Schmerzen am linken Sprunggelenk ins Rennen gegangen. "Das hat mich schon behindert", sagte die 34-Jährige, die zudem ohne direkte Gegnerin antreten musste.

"Ich hatte eh schon ein schlechtes Laufgefühl, und wenn Du dann keine Gegnerin hast, die dich zieht, ist es besonders schwer", meinte die Lokalmatadorin.

Für die Olympia-Zweite war es der letzte Auftritt bei einem großen Wettkampf auf ihrer Heimbahn in Berlin. Nach der Olympia-Saison will die 34-Jährige ihre Laufbahn beenden.

"Ich werde aber weiter in Berlin trainieren, so dass es heute noch kein richtiger Abschied war", sagte Wolf.

Nicht am Start war Olympiasiegerin und Weltmeisterin Lee Sang-Hwa, die am Freitag in Berlin noch ihren siebten Sieg im siebten Weltcup-Rennen gefeiert hatte.

Nach Aussagen aus dem südkoreanischen Lager soll Lee über Schmerzen im Knie geklagt und deshalb auf einen Start verzichtet haben.

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