Jede Sekunde zählt: Eisschnellläuferin Jenny Wolf © getty

Pech für Eis-Sprinterin Jenny Wolf.

Die 34 Jahre alte Berlinerin stürzte beim Eisschnelllauf-Weltcup im ersten Rennen über 500 m.

Die Lokalmatadorin verlor im direkten Duell mit Olympiasiegerin und Weltmeisterin Lee Sang-Hwa in der Schlusskurve das Gleichgewicht und rutschte in die Bande.

Lee siegte mit neuem Bahnrekord (37,36 Sekunden) und feierte im siebten Weltcup-Rennen den siebten Sieg.

Eine schwere Verletzung zog sich Wolf nicht zu. "Schmerzen versprüre ich nicht. Aber ich habe auch noch viel Adrenalin im Blut", sagte Wolf kurz nach ihrem Sturz.

Den Fehler für den Ausrutscher sah die ehemalige Weltmeisterin klar bei sich: "Ich bin mit vollem Risiko in die letzte Kurve gegangen. Ich wollte hier zu Hause keinen Sicherheitslauf hinlegen. Da ist es dann passiert."

Im deutschen Lager wurde der Sturz mit Bedauern registriert.

"Schade, sie war sehr schnell unterwegs und hatte bis dahin ein tolles Rennen geliefert", sagte der deutsche Teamleiter Helge Jasch. Bereits am Samstag will Wolf zum zweiten 500m-m-Lauf in Berlin wieder aufs Eis.

Zweite hinter Lee wurde Olga Fatkulina (Russland/37,71) vor Wang Beixing (China/37,79).

Judith Hesse (Erfurt/38,74) landete auf Rang 18.

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