Sephanie Beckert wird eine Pause einlegen
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Stephanie Beckert aus Erfurt kann nach langem Zittern für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi planen.

Die 25-Jährige hat sich beim Weltcup in Astana doch noch das Ticket für das Großereignis in Russland gesichert und die wohl größte Enttäuschung ihrer Karriere abgewendet.

Beckert erreichte über die 5000 m die geforderete Norm.

"Wir sind es noch mal durchgegangen und haben anders gerechnet. Aus meiner Sicht geht es nicht anders, als dass sich Stephanie für die 5000 m qualifiziert hat", sagte DESG-Teamleiter Helge Jasch, der noch am Freitag nach Beckerts Rennen vom Gegenteil ausgegangen war.

Möglich macht die vorzeitige Qualifikation der überaus komplizierte Modus des Weltverbandes ISU.

Zehn der 16 Sotschi-Startplätze über die 5000 m werden über den Langstrecken-Gesamtweltcup vergeben, dieser Qualifikationsweg ist Beckert aufgrund schwacher Leistungen bei den 3000-m-Rennen in Übersee aber verbaut.

Die sechs zusätzlichen 5000-m-Starterinnen werden über die in der kasachischen Hauptstadt gelaufenen Zeiten ermittelt.

Die 25 Jahre alte Beckert belegt in diesem Ranking Platz fünf. Da die Weltcup-Führenden Martina Sablikova und Claudia Pechstein wie zwei der fünf Niederländerinnen aus dieser Wertung herausfallen, ist Beckert in Sotschi dabei.

"Sie war natürlich sehr erleichtert", sagte Jasch.

Beckert läuft seit Wochen ihrer Form hinterher und war zuletzt sogar bei den Weltcups aus der stärkeren A-Gruppe gefallen.

Der Erfurterin hatten monatelang schwer Rückenbeschwerden zu schaffen gemacht. Zusätzlich hatten sie Differenzen mit ihrer Erzrivalin Claudia Pechstein belastet.

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