Rund sechs Monate vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi ist der Königlich Niederländische Eissportverband KNSB in eine Führungskrise geraten.

Präsident Doekle Terpstra trat von seinem Amt zurück, nachdem ihn vier Olympiasieger, unter anderem Langstreckenspezialist Sven Kramer, harsch kritisiert hatten.

"Wenn ein Ausnahmeathlet wie Sven Kramer kein Vertrauen in mich hat, dann ziehe ich die Konsequenzen", sagte Terpstra, der noch am Mittwoch auf einer außerordentlichem Mitgliederversammlung im Amt bestätigt worden war.

Die Olympiasieger Kramer, Mark Tuitert, Ireen Wüst und Jochen Uytdehaage stellten sich jedoch gegen diese Entscheidung. Sie warfen Terpstra unter anderem vor, den Weltcup in Heerenveen ohne Rücksprache mit den Sportlern aus finanziellen Gründen an den Weltverband ISU zurückgegeben zu haben.

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