Moritz Geisreiter hat beim Weltcup auf seiner Hausbahn in Inzell einen deutschen Rekord über 5000 m aufgestellt. Der 25-Jährige vom EC Frillensee verbesserte seinen eigenen Rekord um zweieinhalb Sekunden auf 6:16,81 Minuten und erreichte mit dem vierten Rang die beste Platzierung seiner Karriere.

Geisreiter musste sich nur einem Trio aus den Niederlanden geschlagen geben. Weltrekordler und Olympiasieger Sven Kramer siegte in Bahnrekordzeit von 6:11,76 Minuten souverän vor Bob de Jong (6:14,08) und Jorrit Bergsma (6:14,55).

Auch zum Auftakt der Wettkämpfe hatte Oranje gejubelt: Olympiasiegerin Ireen Wüst gewann das Rennen über 1500 m.

"Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dieser Leistung. Hier vor dem heimischen Publikum mit dem Druck fertig zu werden, war schon schwer. Jetzt hoffe ich, am Sonntag über 1500 m noch einmal eine gute Leistung zu zeigen, um auch dort näher an die Weltspitze zu rücken", sagte Geisreiter.

Bundestrainer Markus Eicher erhöhte direkt den Druck auf seinen Schützling: "Er kommt dem Podium immer näher - Schritt für Schritt auf einem gutem Weg zu einer Medaille nächstes Jahr in Sotschi."

Die übrigen deutschen Männer konnten dagegen vor spärlich besetzten Rängen in der Max-Eicher-Arena nicht für Aufsehen sorgen.

Patrick Beckert belegte in 6:24,18 Minuten den zehnten Platz, der Münchner Marco Weber (6:28,14) wurde 13., Alexej Baumgärtner (6:26,17) kam über den 15. Rang nicht hinaus.

Im Langstrecken-Weltcup verteidigte Bergsma mit 320 Punkten seine Führung vor Kramer (300), der das Rennen im kasachischen Astana ausgelassen hatte. Geisreiter verbesserte sich auf den achten Rang.

Weiterlesen