Eisschnellläuferin Stephanie Beckert hat einen Traumeinstand in die neue Weltcup-Saison gefeiert.

Die Team-Olympiasiegerin gewann am Freitag in der legendären Thialf-Halle von Heerenveen in 4:04,39 Minuten die 3000 m und bestätigte ihre gute Frühform.

Claudia Pechstein (4:15,01) blieb dagegen hinter den Erwartungen zurück und musste als Elftplatzierte eine Enttäuschung hinnehmen. Der gut aufgelegten Sprinterin Jenny Wolf machte lediglich ein Patzer in der letzten Kurve zu schaffen.

"Ich bin total glücklich, dass es jetzt so lief. Das gibt mir viel Selbstvertrauen für die kommenden Wettkämpfe", sagte Beckert: "So wie es aussieht, habe ich im Sommer alles richtig gemacht."

Platz zwei ging an Doppel-Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien (4:06,71) vor Shorttrack-Spezialistin Jorien Ter Mors (Niederlande/4:06,90).

Pechstein konnte dagegen nicht an ihren Lauf bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin in der Vorwoche anknüpfen. Dort hatte die 40-Jährige in 4:06,74 eine persönliche Saisonbestleistung aufgestellt. Wie viele andere Läuferinnen hatte Pechstein nach gutem Start das Tempo auf den letzten Runden nicht mehr konstant und gleichmäßig hochhalten können.

"Ich hatte seit heute früh ein Problem mit dem Schlittschuh, er war zu scharf. Ich habe viel zu viel Kraft in die ersten Runden stecken müssen. Das Rennen muss ich abhaken. Am Samstag gehe ich die 1500 m an", sagte Pechstein.

Sprinterin Jenny Wolf erwischte im ersten Lauf über die 500 m einen perfekten Start und wurde erst durch einen Ausrutscher in der Schlusskurve etwas ausgebremst. Die 38,32 Sekunden reichten der Berlinerin dennoch zu Rang fünf.

Die beste Zeit brachte Olympiasiegerin Lee Sang-Hwa (Südkorea/37,85) auf das Eis, Jennifer Plate (Berlin/39,41) landete auf Platz 19.

Am Samstag steht der zweite Lauf der Damen über die Kurzdistanz auf dem Programm.

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