Savchenko und Szolkowy gaben 2004 beim Cup of Russia ihr Grand-Prix-Debüt © getty

Mit einem nahezu fehlerfreien Kurzprogramm haben Aljona Savchenko und Robin Szolkowy beim Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer ihre Siegchance in der Paarlauf-Konkurrenz gewahrt.

Die viermaligen Weltmeister nehmen im japanischen Fukuoka mit 79,46 Punkten Rang zwei hinter den Russen Tatjana Wolososchar und Maxim Trankow (82,65) ein.

Diese hatten den olympischen Winter bislang sehr deutlich dominiert.

Beim ersten direkten Aufeinandertreffen mit den aktuellen Welt- und Europameistern aus Moskau zahlte sich der Verzicht auf den zuletzt unsicheren dreifachen Wurf-Axel aus.

Die Kurzkür der beiden Sachsen wirkte viel flüssiger, und im technischen Bereich lagen die Schützlinge von Trainer Ingo Steuer nicht einmal einen halben Zähler hinter Wolososchar/Trankow zurück.

"Wir wollen mit unserem Programm 'When winter comes', einen kleinen Eissturm auf dem Eis zeigen", sagte der Coach zur Überarbeitung.

Als Ersatz für den dreifachen Wurf-Axel präsentierten die viermaligen Europameister den kaum weniger schwierigen dreifachen Wurf-Flip - und das nahezu perfekt.

"Es war wichtig, hier olympiawürdig aufzutreten", sagte Szolkowy anschließend.

Als Ersatz für den dreifachen Wurf-Axel präsentierten die viermaligen Europameister den kaum weniger schwierigen dreifachen Wurf-Flip - und das nahezu perfekt.

Weniger perfekt war für das Duo, dass ihnen ein Punkt abgezogen wurde, weil die von Andre Rieu arrangierte Musik eine Sekunde länger war, als das Reglement es zulässt.

Rang drei nehmen vor der Kürentscheidung am Samstag die chinesischen Routiniers Pang Qing und Tong Jian (75,40) ein.

Nach dem Kurztanz der Eistänzer haben die Weltmeister Meryl Davis und Charlie White aus den USA (77,66) knapp vor den kanadischen Olympiasiegern Tessa Virtue und Scott Moir (77,59) die Führung übernommen.

Mit klarem Rückstand folgen die Europameister Jekaterina Bobrowa und Dimitri Solowjew (68,90) auf Rang drei.

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