Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich hat die Viererbob-Selektion in Altenberg gewonnen und somit das Ticket für die Übersee-Weltcups ab Ende November gelöst.

Nach Platz zwei im kleinen Schlitten hinter Thomas Florschütz fuhr der Oberbärenburger am Sonntag mit seinem Team Alexander Mann, Gregor Bernbach und Thorsten Margis zweimal Laufbestzeit und verwies Manuel Machata vom SC Potsdam auf Rang zwei.

Zweierbob-Sieger Florschütz vom BRC Riesa konnte nach gravierenden Problemen mit der Lenkung nicht mehr im zweiten Durchgang antreten und war sichtlich erleichtert, dass auf der anspruchsvollen Hochgeschwindigkeitsbahn nicht mehr passierte.

"Wir können froh sein, dass wir lebend runtergekommen sind. Es war eine absolute Horrorfahrt, eine reiner Überlebenskampf", meinte der Olympia-Zweite im kleinen Schlitten.

Bundestrainer Christoph Langen nominierte unmittelbar danach sein Weltcup-Team.

"Mit Arndt, Florschütz und Friedrich werden wir in die Weltcups gehen. Wir haben stark auf die Athletik geachtet. Auf der Bahn haben alle noch Reserven. Aber wenn wir international bestehen wollen, müssen wir auf den ersten 50 Metern dabei sein", sagte Langen, der mit Weltklasse-Piloten ein Luxusproblem hat.

Der am Fuß verletzte Viererbob-Weltmeister Maximilian Arndt aus Oberhof fuhr in beiden Disziplinen nur Spurschlitten, überzeugte aber fahrerisch in der Bahn.

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