Manuel Machata ist erstmals in diesem Winter auf einen Podestplatz gefahren. Der Ex-Weltmeister aus Potsdam landete beim zweiten Weltcup im amerikanischen Park City nach zwei starken Durchgängen auf Platz drei.

Lediglich dem siegreichen Russen Alexander Subkow und Olympiasieger Steven Holcomb aus den USA musste sich Machata geschlagen geben.

"Im Vierer hat alles gepasst", sagte der WM-Dritte, der am Tag zuvor im kleinen Schlitten nach einem verpatzten ersten Durchgang nur Sechster geworden war.

In der Königsdisziplin Vierer freute sich der 28-Jährige, der von Gregor Bermbach, Jan Speer und Christian Poser angeschoben wurde, vor allem über den geringen Rückstand von nur drei Hundertstelsekunden auf Holcomb.

Viel Zeit zum Feiern blieb jedoch nicht. "Jetzt wird nochmal ausgeschlafen, und dann gehts mit dem Flieger nach Whistler zum Training", schrieb Machata auf seiner Facebook-Seite.

Auf der Olympiabahn von 2010 steht am kommenden Wochenende der letzte Übersee-Weltcup vor der Rückkehr nach Europa an.

Ebenfalls mit seinem Rennen zufrieden war Europameister Maximilian Arndt. Der Shootingstar der vergangenen Saison fuhr als Vierter die beste Platzierung der bislang für ihn so enttäuschenden Saison ein.

Damit konnte sich der Oberhofer auch für den peinlichen 16. Rang im Zweier am Freitag etwas rehabilitieren.

Francesco Friedrich, der in diesem Winter bereits zwei Podestplätze im kleinen Schlitten verbuchen konnte, fand im Vierer keine Ideallinie und müsste sich mit großem Rückstand auf die Spitze mit Platz 13 zufrieden geben.

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